Wie unser Bier gebraut wird – eine kleine Brauereibesichtigung |
Im Sudhaus wird aus geschrotetem Gersten-Malz durch das Maischen mit Wasser die Stärke in Malzzucker umgewandelt.
Dies geschieht bei Einhaltung bestimmter Temperaturzonen, durch natürliche Enzyme, die in den Randzonen des Malzes enthalten sind.

So dann wird im Läuterbottich die flüssige Würze von den festen Bestandteilen, der Treber getrennt.

Die Würze wird jetzt mit dem Hopfen versehen und ca. 80 Minuten gekocht. Die erreichte Konzentration des Malzzuckers, auch Maltose genannt,
ist je nach Biertyp verschieden. Man spricht hierbei von Stammwürze. Bei Starkbier beträgt sie etwa 18 – 19 %, bei den normalen Bieren zwischen 11 und 14 %.

Nun wird die Würze auf ca. 5 Grad C abgekühlt und in den Gärkeller gepumpt. Dort wird Bierhefe dazugegeben, welche die natürliche Gärung einleitet.
Während der Gärung wandelt die Hefe den Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure um. Als Faustregel gilt: Alkoholgehalt entspricht 30 – 40 % des Stammwürzegehalts.

Nach ca. 6 Tagen ist die Hauptgärung beendet und das Jungbier kommt in die Lagertanks zur Nachgärung, wo es ca. 6 – 8 Wochen bei einer Temperatur von 0 – 1Grad C auf seine Endreife wartet.

Anschließend erfolgt die Filtration des Bieres. Die Hefe wird entfernt. Das trägt dazu bei, Bier auf natürliche Weise haltbar zu machen, damit es in Fässer und Flaschen abgefüllt werden kann.

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